Games

Game Based Learning

« Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.»

Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 1795

Das Bedürfnis zu spielen ist tief im Menschen verwurzelt. Er beginnt damit im Säuglingsalter und hört sein Leben lang nicht damit auf. (Life-Long-Gaming)

Der wichtigste Grund für «Life-Long-Gaming» ist der Wunsch zu gewinnen. Wenn man ein Spiel gewinnt, gibt es einem das Gefühl, besser zu sein als die anderen.

Ein Spiel erfüllt beim Spieler die drei oberen Stufen (Selbstverwirklichung, Soziale Anerkennung, Soziale Beziehungen) der Maslowschen Bedürfnispyramide.

Selbstverwirklichung
Soziale Anerkennung
Soziale Beziehungen
Sicherheit
Körperliche Grundbedürfnisse

Vorteile von Game Based Learning:

Spielpädagogen sind sich einig, dass alle Spiele einen Lern- und Übungseffekt beim Anwender, sei es Erwachsener oder Kind, erzielen.

Spiele erzeugen beim Anwender ein viel höheres Motivationsniveau als herkömmliches E-Learning

Das Arbeits- und Lernverhalten der Benutzer hat sich verändert. Game Based Learning ist ein Ergebnis dieser Veränderung.

Training mit Strategiespielen:

  • Strategisches Planen und Handeln
  • bewusster Umgang mit Resourcen
  • Überblick behalten
  • frühzeitiges Erkennen von Problemen in Prozess- und Resourcenketten
  • Entscheidungen treffen, die evtl. erst langfristig Wirkung zeigen
  • Taktiken entwerfen und modifizieren
  • vorausschauend denken
 

Computerspiele sind herausfordernd

Man kann bei Problemlösungsprozessen die gleichen Anforderungen an Computerspieler wie an den Bearbeiter eines komplexen Problems finden. Beide müssen, um das gestellte Problem möglichst einfach und effektiv zu lösen, komplexe Strukturen erfassen und durchschauen können.

Im Laufe des Problemlösungsprozesses müssen sie strukturiert, zielgerichtet und vorausschauend Denken und Handeln und sich parallel vollziehende komplexe Entwicklungen in ihre Überlegungen einbeziehen können.